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Kunst auf Reisen

Regelmäßig werden Kunstwerke aus unserer Sammlung für Sonderausstellungen in den unterschiedlichsten Museen im In- und Ausland angefragt.
Und wenn wertvolle Kunstwerke reisen, dann bedeutet das einen großen organisatorischen und logistischen Aufwand, ähnlich wie bei Reisen hochrangiger Persönlichkeiten. Es gibt hohe Sicherheitsvorkehrungen, einen spezialisierten Transport – das Fahrzeug klimatisiert und besonders stoßgefedert, versteht sich – und natürlich Begleitpersonal, das alles überwacht.

Für unsere Leihgaben heißt das: ein hoch spezialisiertes Transportunternehmen baut eigens für die reisenden Werke Klimakisten. Das ist nicht etwa, wie man dem Namen entlehnen möchte, eine Kiste mit Klimaanlage, sondern ein Behältnis aus Holz oder Metall, das durch entsprechende Isolierung und luftdichte Verschlussmöglichkeit das einmal angenommene Raumklima über längere Zeit konstant hält. Die Kostbarkeiten machen sich also höchst sorgfältig und professionell verpackt auf den Weg. Dadurch kann man Schäden durch Klimaveränderungen und Erschütterungen vorbeugen.

Sobald die Kunstwerke am Zielort angekommen sind, reist der Restaurator unseres Museums an den Zielort nach. Er überwacht das Auspacken und die Präsentation in der neuen Umgebung. Ausserdem dokumentiert er anhand eines zuvor erstellten Zustandprotokolls eventuelle Veränderungen, die während des Transportes eingetreten sein könnten. Dies ist auch aus versicherungstechnischen Gründen zu dokumentieren.

Die Rückreise der Kunstwerke nach Beendigung der Sonderausstellung verläuft dann entsprechend in umgekehrter Reihenfolge.

Derzeit sind folgende Kunstwerke der von uns betreuten Sammlungen unterwegs:

Evangeliar aus St. Godehard
Hildesheim, um 1170
Hohe Domkirche Trier, Domschatz, Inv. Nr. 70

 

Die Handschrift - und zwar der Buchdeckel - wird seit dem 15. September 2021 in der Ausstellung

In die Weite
Aspekte jüdischen Lebens in Deutschland

in Kolumba in Köln gezeigt.
Eine Kooperation von MiQua. LVR-Jüdisches Museum im Archäologischen Quartier Köln und Kolumba, Kunstmuseum des Erzbistums Köln, im Rahmen des Festjahres »1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland«. Zu Gast: Ehemalige Synagoge Niederzissen
 

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