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Eine multimediale Theaterperformance mit Fassadenprojektionen von Alexander Ourth

STERNENKÖPFE Schlammfüße

Im Jahr 2021 feiert Deutschland das Jubiläum 1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland. Das Kulturlabor in Trier will einen Blick auf diese Geschichte richten und zeigt mit STERNENKÖPFE Schlammfüße ein Theaterstück, das zu diesem Anlass geschrieben wurde. Inspiriert von einem Zitat Else Lasker-Schülers richten wir unseren Fokus auf diejenigen Menschen, die den Kopf in den Sternen tragen, und diejenigen die mit den Füßen im Schlamm stehen.

Das spektakuläre Unterfangen will in collagen- und sprunghafter Form die Geschichten dieser Sternenköpfe in Deutschland erzählen, und vermittelt mit diesen Einblicken auch die wechselhafte Geschichte Deutschlands.

Eine interdisplinäre Herangehenweise verbindet klassisches Schauspiel, Tanztheater, Sprechchöre und Videoregie zu einem eindrucksvollen Theatererlebnis.

Als Spielort dient die Fassade des Museums am Dom, Bischof-Stein-Platz 1.

Vorstellungen:
Freitag, 24.09.2021, 20.30 Uhr und 23.30 Uhr

Der Eintritt ist kostenlos. Für den Vorstellungsbesuch gelten die aktuellen Corona-Regeln. Zutritt ist nur für Getestete, Genesene und Zuschauer mit Impfschutz möglich.

Bitte reservieren Sie ihre Karten unter www.sternenkoepfe.de


Ritualmordlüge und Märtyrerkult - Buchvorstellung am 1. Oktober

Walter Karbach stellt "Werner von Oberwesel" vor

Im Herbst  2020 ist ein spannendes Buch erschienen, das die Ritualmordlüge und den Märtyrerkult um den bis in die jüngste Vergangenheit als Heiligen verehrten „Werner von Oberwesel“ darstellt und aufarbeitet. In fast detektivischer Klein- und Archivarbeit ist der Autor Walter Karbach, selbst gebürtiger Oberweseler, der Entstehung und der Verbreitung des Heiligenkultes um den „guten Werner“ nachgegangen. Nicht zuletzt geht es auch um die Schwierigkeiten, die wahren Sachverhalte zur Geltung zu bringen und Konsequenzen daraus zu ziehen. (Hier finden Sie nähere Infos zur Geschichte der Werner-Verehrung)

Walter Karbach liefert mit seinem Buch einen wertvollen Beitrag zu „1700 Jahren jüdischem Leben in Deutschland“. Die Coronakrise hatte bislang eine Buchvorstellung im Museum am Dom verhindert. Am Freitag, dem 1. Oktober um 19 Uhr ist es nun soweit.

"Es geht um einen rätselhaften Mord im Frühling des Jahres 1287, der den Juden angehängt wird, und seine verhängnisvollen Folgen. Im Stil einer autobiografisch grundierten Reportage folgt der in Oberwesel geborene Autor Walter Karbach mit Erstaunen und Erschrecken den Spuren des Wernerkultes, mit dem er aufgewachsen ist. Walter Karbach hat Erstaunliches zusammengetragen und liest aus seinem Buch, das bereits jetzt zum Standardwerk über Werner von Oberwesel geworden ist."

Der Eintritt ist frei.

Weitere Infos zum Buch

Die Veranstaltung findet unter den am 1. Oktober geltenden Corona-Schutzbedingungen statt.