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wissenschaftliche Tagung vom 17. bis 19. September 2021

Was gibt es Neues vom Andreas-Tragaltar?

Am 17.-19. September 2021 veranstaltet das Museum am Dom Trier eine wissenschaftliche Fachtagung zum Thema

Der Andreas Tragaltar – Restaurierungsgeschichte, offene Forschungsfragen und Neupräsentation eines Hauptwerks der ottonischen Goldschmiedekunst

(Aufgrund der Tagung bleibt das Museum am Samstag, 18. Sept. 2021 geschlossen.)

In den Jahren 1992-93 hat der damalige Kustos des Trierer Domschatzes, Prof. Dr. Franz Ronig, zusammen mit dem Trierer Goldschmied Hans Alof Restaurierungsmaßnahmen am Andreas-Tragaltar durchgeführt.
Eine Publikation dieser Arbeiten war ihm selbst nicht mehr vergönnt. Aus den erhaltenen Protokollen, den zahlreichen Fotos sowie unterschiedlichen Vortragsmanuskripten konnten die durchgeführten Arbeiten rekonstruiert werden.
Diese Ergebnisse der Öffentlichkeit vorzustellen, war der erste Anstoß zu der hier angezeigten Fachtagung. Durch weiterführende Beiträge namhafter Fachkolleginnen und  -kollegen besteht nun die Möglichkeit einer breiten Diskussion von Problemen und Fragen, die sich in Zusammenhang mit diesem Hauptwerk der ottonischen Goldschmiedekunst der Forschung stellen. Darüber hinaus möchte die Tagung Anregungen zu einer zukünftigen Neupräsentation dieses „Heiltums“ anbieten.

Sie haben die Möglichkeit, die Tagung online zu verfolgen.

Folgen Sie dazu untenstehendem Link und Google-Meet und melden Sie sich zur Videokonferenz an. Für alle Vorträge gilt der gleiche Link.

Bitte schalten Sie Ihr Mikrofon und Ihre Kamera aus, um eine ungestörte Übertragung der Vorträge zu gewährleisten. Vielen Dank.

 

Hier das Tagungsprogramm:

Freitag, 17. Sept. 2021

19 Uhr Begrüßung/Grußworte
Einführungsvortrag:       Klaus Gereon Beuckers, Die Trierer Egbert-Werkstatt und die ottonische Goldschmiedekunst im letzten Viertel des 10. Jahrhunderts

Samstag, 18. Sept. 2021
(jeweils 30 Min. Vortrag und 15 Min. Diskussion)

09.00 – 09.45               Markus Groß-Morgen, Die Restaurierung des Andreas-Tragaltars 1992/93
09.45 – 10.30               Markus Groß-Morgen, Bestandsdokumentation

11.00 – 11.45               Juri Bergmann, Egberts Petrusstab-Reliquiar – Aspekte der Restaurierungsgeschichte
11.45 – 12.30               Franz Kirchweger/Helene Hanzer, Die zerlegte Krone. Ein Forschungsprojekt zur Materialität und Technologie der Wiener Reichskrone

Mittagspause

14.00 – 14.45               Hiltrud Westermann-Angerhausen, Erzbischof Egberts Kirchenschatz und das Erbe der Karolinger in Trier
14.45 – 15.30               Wolfgang Schmid, Verlorene Werke aus der Egbert-Werkstatt

                                   Kaffeepause

16.00 – 16.45               Kirstin Mannhardt, Auf Spurensuche. Der Egbertschrein in den historischen Quellen
16.45 – 17.30               Patricia Otschik, "In honorem S. Andreae construxerat..." Der Egbertschrein und "seine" Andreas-Kapelle

Sonntag, 19. Sept. 2021
09.30 – 10.15               Michael Brandt, Der Andreas-Tragaltar - oder: Was wollte Egbert uns damit sagen? Überlegungen zur Neupräsentation eines mittelalterlichen Heiltums
10.15 – 11.00               Thomas Fusenig, Schatzkammer umbauen - Wann ist es Zeit einen Architekt hinzuzuziehen? (Besser nicht zu früh)
11.30 – 12.15               Abschlussdiskussion
12.15                          Ende der Tagung

 

Neue Einblicke!

Die digitalen Beiträge des Museums am Dom, die wir zum Internationalen Museumstag erstellt hatten, können Sie weiterhin auf der Website des Museums oder auf unserer Facebook-Seite anschauen:

  1. Als aktuellen Beitrag zur Corona-Situation zeigen wir eine Sonder-Ausstellung mit dem Titel "gemeinsam einsam". Ein Video gibt Ihnen ab Sonntag Einblicke in diese Ausstellung mit Werken des 16. bis 21. Jahrhunderts. Weitere Videos werden ab Sonntag unter dem Menüpunkt "Einblicke" zu finden sein.
  2. Ein Beitrag beschäftigt sich mit der Geschichte des Ortes in der Windstraße, "Vom Gefängnis zum Museum".
  3. In einem weiteren Video stellt Museumsdirektor Markus Groß-Morgen ein in der Trierer Kirche St. Gangolf aufgefundenes Fragment eines größeren, verlorenen Denkmals vor, das aufgrund seiner guten Erhaltung und Art der Darstellung besonderes Interesse verdient: "Teufel, Tod und Welt".

Vielen Dank für Ihr Interesse!

 

Wir wünschen Ihnen weiterhin alles Gute in Beruf und Familie und vor allem: Bleiben Sie gesund.

Ihr Museum am Dom

(Stand: 06.07.2021)

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