Damit Sie unsere Internetseite optimal nutzen können, setzen wir nur technisch notwendige Cookies. Zur Reichweitenmessung der Seiten nutzen wir eine anonymisierte Statistik, die keine personenbezogenen Rückschlüsse auf Sie zulässt. Näheres finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.

25. Juni bis 27. November 2022

Im Rahmen der großen Landesausstellung "Der Untergang des Römischen Reiches" zeigt das Museum am Dom die Ausstellung

Im Zeichen des Kreuzes - eine Welt ordnet sich neu

Wir freuen, Sie in unserer neu eröffneten Ausstellung begrüßen zu können.

Der Ausstellungsteil “Im Zeichen des Kreuzes - eine Welt ordnet sich neu” richtet den Blick auf Trier und seine nähere Umgebung. Wie machte sich der Niedergang des Römischen Reiches in Trier und im nördlichen Gallien bemerkbar? Wie haben die Menschen diese Zeit erlebt? Welche Rolle spielten das Christentum und speziell die Bischöfe von Trier?   

Schwerpunkt der Ausstellung ist daher das spätantike Christentum am ältesten Bischofssitz Deutschlands. Anhand bedeutender Funde und neuester Forschungsergebnisse wird das Bild der frühen christlichen Gemeinde in Trier bis in das 7. Jahrhundert hinein gezeichnet. Themenschwerpunkte sind die in Deutschland einzigartige Begräbnishalle unter St. Maximin, die monumentale Kirchenanlage, in der der Trierer Dom und die Liebfrauenkirche ihre Wurzeln haben, sowie die Gestalt des Trierer Bischofs Paulinus.

Was insgesamt als “Untergang” angesehen wurde, bedeutete für die Kirche einen Zuwachs an Einfluss und Verantwortung. Maßgebliche Strukturen für die weitere historische Entwicklung wurden damals grundgelegt und wirken teilweise bis heute.

Informationen zu den Führungen und Eintrittspreisen sind über die Links verfügbar. 

  • Der Untergang des Römischen Reiches - Rheinisches Landesmuseum Trier

    Der Untergang des Römischen Reiches - Rheinisches Landesmuseum Trier

    Als zentrale historische Ausstellung zeigt das Rheinische Landesmuseum Trier auf 1.000 m² Ausstellungsfläche die entscheidende, wenn auch wenig bekannte Epoche des Römischen Reiches im 4. und 5. Jahrhundert. Anhand internationaler Spitzenexponate entsteht ein lebendiges Bild vom Zerfall des Imperium Romanum und seinen Ursachen.

    Dazu zählen zweifellos die blutigen, innerrömischen Machtkämpfe zwischen den Kaisern und Gegenkaisern. Die schleichend schwindende kaiserliche Zentralgewalt bringt neue machthungrige Widersacher wie regionale Warlords ins Spiel. Neben den zunehmend chaotischen Machtverhältnissen ist es auch die wechselvolle Beziehung zwischen Barbaren und Römern, die sich verhängnisvoll entwickelt. Die traditionell unter dem Begriff Völkerwanderung gefassten Prozesse und Ereignisse werden unter Berücksichtigung neuester Forschungsergebnisse in ihren historisch-römischen Kontext gesetzt.

    Die spannende Ausstellung illustriert verständlich die zahlreichen Faktoren und Ursachen, die zum Untergang des Römischen Reiches geführt haben. Sie verdeutlicht zudem, welche römischen Traditionen im Übergang zwischen prunkvoller Spätantike und vermeintlich dunklem Frühmittelalter verloren gingen oder in gewandelter Form fortleben konnten.

  • Das Erbe Roms. Visionen und Mythen in der Kunst - Stadtmuseum Simeonstift Trier

    Das Erbe Roms. Visionen und Mythen in der Kunst

    Das Stadtmuseum Simeonstift beleuchtet das Fortleben des Römischen Reiches in der Kunst- und Kulturgeschichte, wo es bis heute als Maßstab für Macht, Kultur und Zivilisation gilt. Die künstlerische Rezeption dieses Themas lässt sich über Jahrhunderte hinweg nachverfolgen und stellt einen Spiegel der jeweiligen Geschichts- und Weltbilder dar.

    Von der Mythisierung des Untergangs durch die spätantiken Kirchenväter leitet der Rundgang zum 19. Jahrhundert, in dessen Vorstellung der Untergang Roms Unabhängigkeit und Freiheit für ehemals Beherrschte bedeutete. Der aufkeimende Nationalismus führte zu zahlreichen Darstellungen der jeweiligen Helden, die „ihr“ Land gegen die „römische Unterdrückung“ verteidigen – wie etwa Arminius in Deutschland, Vercingetorix in Frankreich oder Boudicca in England. Diese Bilderwelt führt bis ins 20. Jahrhundert, wo sie weitergeführt, übersteigert und pervertiert wurde.

    In diesem Spannungsfeld zeigt die Ausstellung eindrucksvoll, wie das Römische Reich und sein Untergang mal als „schlimmstes Unglück“, bald als „glänzender Triumph der Freiheit“ immer wieder neu interpretiert, gedeutet und verarbeitet wurden.

Förderer der Landesausstellung

Einlassbestimmungen

Derzeit sind alle Vorschriften und Einlassbestimmungen aufgrund der Corona-Pandemie aufgegeben worden.

Dennoch möchten wir Sie bitten, in unserem Haus eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen und einen Abstand zu anderen Besuchern einzuhalten - zu Ihrem eigenen Schutz und zum Schutz unserer Mitarbeitenden.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.

Ihr Museum am Dom Trier

Weiteres: