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Sonderausstellungen

ab 21. November 2025

Plakat für die Sonderausstellung 'Schöne Bescherung – Weihnachtswichtel im Museum' welche vom 21. November 2025 bis zum 11. Januar 2026 im Museum am Dom Trier zu sehen sein wird. Das Ausstellungsplakat zeit einen Weihnachtswichtel, der neben einem Tannenzapfen steht.

Schöne Bescherung – Weihnachtswichtel im Museum

Weihnachten ohne Geschenke ist wie Paris ohne Eifelturm – kaum vorstellbar. Doch warum gibt es zu Weihnachten eigentlich Geschenke? Diese Frage stellt sich auch der Weihnachtswichtel Snorre, der fast 365 Tage im Jahr mit dem Erfüllen von Weihnachtswünschen beschäftigt ist. Um dem Geheimnis auf die Spur zu kommen, hat er seine Wichteltür in diesem Jahr im Museum am Dom aufgestellt, wo er sich auf die Suche nach dem Sinn von Weihnachten macht.  

Begleiten Sie Snorre auf seinem Weg durch das Museum und erhalten Sie dabei einen ganz exklusiven Blick in seine Wichtelwelt.  

Zu Risiken und Nebenwirkungen: Der Ausstellungsbesuch kann zu einem warmen Gefühl im Herzen und Vorfreude auf Weihnachten führen.  

Und noch ein kleiner Tipp: Auch unser Wichtel liebt Streiche. Was er sich im Laufe der Woche so alles einfallen lässt, können Sie auf unserem Instagram Kanal verfolgen oder live und in Farbe im Museum. 

Während der Ausstellungszeit finden am 30. November sowie am 28. Dezember jeweils um 15:00 Uhr offene Führungen statt. Die Teilnahme kostet 3 € zzgl. Eintritt, Familien (mit Kindern) einmalig 3 €

Geöffnet ist die Ausstellung dienstags bis samstags von 9 bis 17 Uhr sowie sonntags von 13 bis 17 Uhr.

(Bitte beachten Sie: am 24.-26.12. sowie 31.12.25 und 01.01.26 ist das Museum geschlossen.)

Ambient Video der Sonderausstellung: Schöne Bescherung

Screenshot des YouTube-Videos. Zu sehen sind weiße Blätter und Tannenzapfen und -zweige auf schwarzem Grund. In der Mitte steht 'Ganz ruhig ist's im Wichtelwald, leise fällt der Schnee. Weihnachten, das nahet bald, Es riecht nach Zimt und Tee.'

seit dem 29. November 2024

Plakat zur Ausstellung

Menschenskinder - Geschlechterrollen im Spiegel der Kunst

Was ist typisch Frau und wann ist ein Mann ein Mann? Welche Bilder kommen Ihnen bei diesen Fragen in den Sinn? Kunstwerke thematisieren bereits seit Jahrhunderten die Vielfalt zwischen männlich und weiblich. Sie spiegeln gesellschaftliche Diskurse über Normen, Machtverhältnisse, Moral und Sexualität wider. Zum einen kann Kunst unsere Idealvorstellungen abbilden, zum anderen aber auch die vermeintlichen Grenzen erweitern, verwischen oder gar sprengen. Menschens-Kinder: das können Frauen sein, die sich in einer patriarchalen Welt behaupten, Männer, die gesellschaftliche Konventionen überwinden, Heilige, die zu queeren Ikonen werden.

In der Begegnung zwischen Jesus und der Samariterin lebt Jesus Offenheit und Toleranz vor. Obwohl er nach den Konventionen seiner Zeit die Frau aus Samarien nicht hätte ansprechen dürfen, ignoriert er alle gesellschaftlichen Schranken. Hier steht der Mensch im Vordergrund, nicht Lebensweise, Herkunft oder Geschlecht.

Lange haben religiöse und kirchliche Sichtweisen, aber auch politische und gesellschaftliche Widerstände dazu geführt, dass trans- und intergeschlechtliche Menschen Ausgrenzung, Leid bis hin zu offener Gewalt erlebt haben. Seit einigen Jahren ist von Seiten der Kirche eine Rückbesinnung auf die Haltung Jesu sowie eine Anerkennung heutiger humanwissenschaftlicher Erkenntnisse festzustellen.

Ausdruck findet diese Haltung beispielsweise im Beschluss des Synodalen Weges vom 10. März 2023: „Die Anerkennung der Vielfalt menschlicher Existenzweisen und Geschlechtsidentitäten gehört zu einem glaubwürdigen Bekenntnis zum Schutz dieser Würde und muss das oberste handlungsleitende Gebot für die Kirche auch im Umgang mit trans- und intergeschlechtlichen Menschen sein.“ (Handlungstext: Umgang mit geschlechtlicher Vielfalt, S. 13).

Einen Bericht und Fotos über die Ausstellungseröffnung finden Sie hier.

 

Blicke in die Ausstellung Menschenskinder

6 Bilder