Die Sonderausstellung „Zu Tisch! Das (letzte) Abendmahl zwischen Sakrament, Kunst und Kitsch“ entfaltet das ikonische Motiv als eines der bekanntesten Bildthemen unserer westlichen Kulturgeschichte in all seiner faszinierenden Ambivalenz. Die Schau präsentiert die enorme Spannweite dieses Themas und schlägt eine Brücke von der sakralen Tiefe bis hin zur kuriosen Alltagsästhetik.
Die Reise führt von den theologischen Wurzeln im Sakrament und als Sinnbild für (christliche) Gemeinschaft über meisterhafte und tiefgehende Interpretationen der Hochkunst durch verschiedene Epochen und Kulturen bis hin zur spielerischen, teils bizarr wirkenden Aneignung in der Zeit der Jahrhundertwende bis zur modernen Popkultur.
Die Besucher*innen sind eingeladen, den schmalen Grat zwischen ehrfürchtiger Verehrung und trivialer Massenware zu erkunden. Erleben Sie, wie das Abendmahl als zeitloses Symbol für Verrat, Hoffnung und Tischgemeinschaft bis heute fasziniert. Eine visuelle Entdeckungsreise für Groß und Klein, die beweist: Dieses Bild ist weit mehr als nur eine biblische Szene – es ist eine Ikone und ein Spiegel unserer Gesellschaft.


